5 Tipps für Unternehmen im Homeoffice

Zur Eindämmung der Corona-Krise haben sich viele Unternehmen entschieden, auch am Arbeitsplatz die Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren und schicken – sofern möglich – ihre Mitarbeiter ins Homeoffice. Wir haben fünf Tipps in Sachen Versicherung für Sie, auf die Sie achten sollten, wenn Ihre Mitarbeiter ab sofort von Zuhause aus arbeiten:

  • 1. Tipp: Gebäudeversicherung
  • 2. Tipp: Geschäftsinhalt- / Elektronikversicherung
  • 3. Tipp: Cyberversicherung
  • 4. Tipp: Unfallversicherung
  • 5. Tipp: KFZ-Versicherung

 

Tipp 1: Gebäudeversicherung – Leerstand melden

In Zeiten von Corona setzen viele Unternehmen auf Homeoffice oder müssen sogar aufgrund von Tätigkeitsverboten den Betrieb einstellen. Das führt dazu, dass die Betriebe häufig leer stehen. Leerstand erhöht das Schadensrisiko.

Läuft Leitungswasser beispielsweise mehrere Tage aus der Leitung, ohne dass es jemandem auffällt, vergrößert sich der Schaden schnell immens. Ebenso nimmt die Gefahr für Schäden durch Feuer oder Einbrüche mitunter stark zu.

Versicherer schützen sich vor hohen Kosten durch Klauseln und Obliegenheiten, die sie in ihre Verträge mit aufnehmen. Damit versuchen sie ihre Beiträge niedrig zu halten. Die Nichteinhaltung von Obliegenheiten und Klauseln kann im Schadensfall bei einer Gewerbeversicherung dazu führen, dass die Leistung gekürzt oder verweigert wird. Das heißt, Sie bleiben schlimmstenfalls auf einem existenzbedrohenden Schaden sitzen. Die am stärksten von diesem Risiko betroffenen Gewerbeversicherungen sind die Inhaltsversicherung und Gebäudeversicherung, aber auch die Betriebsunterbrechungsversicherung.

In Bezug auf das Thema Leerstand daher unser Tipp: Leerstand immer melden!

 

Tipp 2: Geschäftsinhalt- / Elektronikversicherung – weitere Versicherungsorte durch Homeoffice

Coronabedingt befinden sich viele Arbeitnehmer im Homeoffice. Sehr oft benutzen sie dabei die ihnen vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Geräte (Notebooks, Monitore etc.) Hierbei ist zu prüfen, ob die Gegenstände über die Außenversicherung Versicherungsschutz haben – sprechen Sie uns darauf an!

 

Tipp 3: Vermehrte Cyberangriffe durch Homeoffice

Während der Corona-Krise haben sich viele Unternehmen dazu entschieden, eine intensivere Nutzung von Home-Office und mobilem Arbeiten für ihre Mitarbeiter zu ermöglichen. Der kurzfristige Umzug ins Homeoffice hat dabei in vielen Unternehmen neue Angriffsflächen geschaffen. Gleichzeitig nutzen Kriminelle die aktuelle Situation für neue Angriffsmuster und gezielte Cyberattacken auf Mitarbeiter mit Remote-Arbeitsplätzen aus. Das hauseigene Netzwerk und die private Internetverbindung sind perfekte Einfallstore für Cyberangriffe, um Zugang zu vertraulichen Firmendaten zu erhalten. Aktuell ist ebenfalls ein deutlicher Anstieg von Phishing-Attacken zu beobachten und auch gezielte Cyberangriffe sind denkbar. Häufig kam die Umstellung für viele Unternehmen, gerade für kleine und mittelständische, unvorbereitet und kurzfristig: Mitarbeiter, die bisher nur im Büro arbeiten durften, werden mit Firmenlaptops nach Hause geschickt oder müssen gar mit eigenen Rechnern arbeiten, die über keine ausreichende oder nur veraltete Sicherheitssoftware verfügen.

Neben geeigneten Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter im Home-Office kommt der Cyberversicherung für Unternehmen in diesen Zeiten eine besondere Bedeutung zu.

 

Tipp 4: Unfallrisiko Homeoffice: Wann zahlt die gesetzliche Unfallversicherung?

Wann ein Arbeitsunfall als solcher gilt, ist schon in normalen Zeiten schwer festzulegen. Wer beispielsweise auf seinem Arbeitsweg einen kleinen Umweg einlegt, droht den Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung zu verlieren. Im Homeoffice verschwimmen die Grenzen zwischen privater und beruflicher Tätigkeit noch mehr.

  • Viele Beschäftigte arbeiten seit Monaten im Homeoffice.
  • Anders bei als der Arbeit im Büro sind sie dabei nicht jederzeit über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert.
  • Nur unter sehr engen Voraussetzungen zählt beispielsweise ein Sturz als Arbeitsunfall.

Für viele Beschäftigte zählt das Homeoffice seit Beginn der Corona-Pandemie im März zum Alltag – egal ob durchgängig oder zumindest für ein paar Tage im Monat. Höchste Zeit also, sich Gedanken über den Versicherungsschutz zu machen. Denn wer denkt, die gesetzliche Unfallversicherung wird schon bei Unfällen einspringen, der irrt.

Sie wollen Ihre Mitarbeiter auch im Homeoffice geschützt wissen? – Sprechen Sie uns darauf an!

 

Tipp 5: Prämie sparen bei der KFZ-Versicherung

In Zeiten von Corona und Homeoffice werden Firmen- aber auch Privatfahrzeuge weniger gefahren. Dadurch reduziert sich die Jahreslaufleistung. In vielen Tarifen ist dies ein Punkt für die Prämienermittlung. Durch eine reduzierte Jahreslaufleistung kann somit Ihre KFZ-Versicherung günstiger werden.

Ob Sie ebenfalls davon profitieren können?  Wir sagen es Ihnen!

 

Sie haben eine Frage zu Ihrem Versicherungsschutz? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne!

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