Märderschäden am Haus

 Kleine Tierchen, große Schäden

Dass die kleinen, durchaus niedlichen Tierchen Schäden an Autos verursachen können, ist weit bekannt. Die Rede ist von Mardern. Dass die kleinen Raubtiere aber auch an Häusern nicht unerhebliche Schäden anrichten können, daran denken die Wenigsten.

Seit langem hat sich der Marder an Menschen gewöhnt und sieht unsere Siedlungen aufgrund der günstigen Lebensbedingungen mittlerweile als sein Revier an. Die Tiere leben bevorzugt in kleinen Höhlen oder Felsspalten, heutzutage findet man sie aber auch in unseren Gärten und – leider – auch auf Dachböden.

Neuer Lebensraum: Dachboden

Hat sich so ein Marder erst einmal dort eingenistet, ist es sehr schwierig die Vierbeiner wieder loszuwerden. Als Wildtier fällt der Marder unter das Jagdrecht und darf daher nur vom Fachmann eingefangen werden und das auch nur zwischen Oktober und Februar. Nicht nur das Loswerden der ungewünschten Untermieter, auch deren Hinterlassenschaften kosten Geld und Nerven, denn die Reinigung und Reparatur des Dachbodens kann kostspielige Folgen nach sich ziehen: Tunnelgänge in der Dachisolierung, angebissene Leitungen, Strom- und Antennenkabel oder ggf. auch Solaranlagen auf dem Dach können durch die vermeintlich putzigen Tierchen Schaden nehmen und müssen repariert oder sogar ersetzt werden.

Natürlich gibt es die ein oder andere Maßnahme, Marder vom Haus fern zu halten, ist es jedoch schon zu spät und der Schaden bereits entstanden, stellt sich die Frage wer für den Schaden aufkommt.

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Grundsätzlich fällt der Dachboden unter die Wohngebäudeversicherung, diese springt aber meist nur bei Unwetter- oder Wasserschäden oder Schäden durch Feuer ein. Eine Zusatzversicherung zum Schutz vor Bissschäden an elektrischen Anlagen und Leitung oder Dämmungen schafft hier Abhilfe.

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